00:00:06: Der Podcast für Liebhaber von Netflix und Co.
00:00:08: und für alle, die wissen wollen, was kultige Serien über Gott und die Welt zu sagen haben.
00:00:36: neue erste Folge in dem Sinne, weil wir waren schon mal nur zu zweiter, aber wir sind jetzt offiziell nur zu zweiter.
00:00:43: Und zwar ist mit mir da der liebe Jay.
00:00:45: Hallo Jay.
00:00:46: Hallo Jana, schön dich mal wieder zu sehen.
00:00:49: Ebenso, ebenso.
00:00:50: Genau, und ich bin Jana und wir sind jetzt das erste Mal offiziell in dieser Zweierkonstellation da.
00:00:56: Wir sagen es nochmal für alle dies bisher noch nicht mit bekommen haben.
00:01:00: Manu wird bestimmt irgendwann noch mal wieder dazukommen und uns mit seiner Anwesenheit beähren.
00:01:05: Aber jetzt gerade sind wir zu zweit.
00:01:10: Ja,
00:01:12: ist schon ein bisschen traurig.
00:01:14: Aber der musste ja sein Arbeitsfeld nicht, er wollte sein Arbeitsfeld wechseln und deswegen sind wir jetzt verweist quasi ohne den Papa.
00:01:25: Na gut, da weiß ich jetzt auch noch gar nicht, wie das, ja, ohne den Papa.
00:01:29: Aber das ist ja quasi einfach unsere ganz persönliche Coming-of-Age-Geschichte.
00:01:33: Richtig, stimmt.
00:01:35: Um damit jetzt schon eine wunderschöne Überleitung zu machen, weil wir uns quasi mit einem Coming-of-Age-Serienbanger beschäftigen, würde ich jetzt mal sagen, der schon fast zehn Jahre, also vor sich hin, nicht wahrbart, aber vor sich hin seriert.
00:01:52: Seriert.
00:01:57: Und die Menschen, die diese Serie verfolgen, schon fast seit zehn Jahren begleitet.
00:02:03: Und zwar besprechen wir heute Stranger Things.
00:02:06: Ja,
00:02:07: ich habe mich so darauf gefreut, diese Folge mit dir aufzunehmen, Jana, weil ich bin ja ein echter Fanboy.
00:02:13: Stranger Things, endlich Popcorn Culture über eine meiner absoluten Lieblingsdellen.
00:02:20: Richtig, richtig, richtig gut.
00:02:21: Und ich bestätige, was du gerade gesagt hast.
00:02:23: Also, ich glaube schon vor einem Jahr fast oder mindestens ein halbes Jahr, hat Jay schon gesagt, Ende des Jahres ist endlich Stranger Things Ende Staffel-Final.
00:02:33: Also nicht nur Staffel, aber Serien-Finaler, Ansel, Vesta, Wuhu.
00:02:37: Und wir müssen es unbedingt machen, wir müssen es unbedingt machen.
00:02:39: Und jetzt ist es so weit und wir sind halbwegs aktuell in unserer Januarfolge und beschäftigen uns mit Stranger Things.
00:02:45: Ich habe schon gesagt, Coming of Age, was natürlich nur halb war, ist, weil Coming of Age, Science, Fiction, Mystery ... Horror.
00:02:55: Horror, manchmal auch so ein bisschen Krimi-Anteile.
00:02:58: Also, da passiert viel einfach, kann man sagen.
00:03:01: Die Serie gibt's schon lange, und da ist viel passiert.
00:03:04: Da passiert auch grundsätzlich viel in der Serie.
00:03:07: Ja, ganz genau.
00:03:08: Vor allen Dingen ist es ja auch so schön, dass es eine von diesen Serien mit den Menschen aufwachsen.
00:03:14: So wie ... Harry Potter auch.
00:03:16: Also es geht ja los mit vier, elf bis zwölfjährigen Jungs in der ersten Staffel und die werden dann immer älter, was man dann auch irgendwann sieht, weil die Zeit in Hawkins, also wo die Serie, in den fiktiven Hawkins, wo die Serie spielt anscheinend, wie sagt man das?
00:03:34: Also zumindest die Serie erstreckt sich ja über, was sind das insgesamt dann mit der letzten Folge?
00:03:42: acht Jahre oder so.
00:03:44: Also nicht die zehn, die wir quasi als Zuschauer gehen.
00:03:48: Aber in der letzten Folge gibt es dann tatsächlich einen achtzehn-monatigen Zeitspunkt.
00:03:53: noch mal.
00:03:54: Und du hast dann schon in der vierten Staffel, sehen die Actors einfach ein bisschen älter aus, als sie tatsächlich sind in der Serie.
00:04:02: Aber damit muss man leben.
00:04:04: Das muss man schlucken.
00:04:06: Aber ich will doch sagen, so wie Harry Potter auch mit dieser Serie sind, Menschen groß geworden und das finde ich immer ein so eine geile Sache weil weil du dann mit den mit den folgen mit den Staffeln quasi ein stückweit auch vielleicht ein bisschen das erlebst was gerade diese Figuren erleben und so.
00:04:26: Und das ist eine der großen Qualitäten, die so eine Coming-of-Edge-Serie, die sozusagen dieses Alter mitgeht, bieten kann, was eine Erwachsenen-Serie oder mit Erwachsenen-Darstellern einfach so nicht bieten kann, ist ja klar.
00:04:40: Das stimmt.
00:04:41: Ich muss, wo du das sagst, gerade an die eine, eine der Hauptfiguren denken, an Dustin.
00:04:45: Das ist einer von diesen vier Jungs, von denen wir nachher noch mehr hören werden.
00:04:49: Und Dustin hat einfach in der ersten Staffel keine Front-Szene, weil er ... So.
00:04:54: Und Erlitz bildet mir entsprechend auch die ganze Zeit so ein bisschen und redet so ein bisschen schief und so.
00:04:58: Und ich finde, also da musste ich einfach gerade dann denken, weil du sagst, zu erwachsen werden.
00:05:02: Und ich dachte dann so an das, dann dachte ich, ja auch irgendwann hat er wieder Zähne.
00:05:06: Ja, genau.
00:05:06: Er sieht
00:05:07: immer noch, er sieht auch in der fünften Staffel immer noch so ein bisschen quatschig aus so und trägt irgendwelche quatschigen T-Shirts.
00:05:14: Aber ja, das stimmt.
00:05:15: Das ist natürlich irgendwie einfach schön, wenn du, wenn du siehst, wie die, wie die groß werden und wie die sich weiterentwickeln und.
00:05:23: Da haben wir ja beide eine sehr große Coming of Age-Liebe und das ist auch tatsächlich ein sehr schöner Aspekt oder sehr schöner Teil der Serie.
00:05:31: Aber wie gesagt, Coming of Age ist nur ein halber Teil oder nur ein Teil von den vielen Elementen.
00:05:37: Um noch mal, also genau, du hast jetzt eben schon ein bisschen was Inhaltliches angetönt.
00:05:41: Aber vielleicht sagen wir vorher noch mal irgendwie so ein paar Eckdaten einfach, dass die Leute es einordnen können.
00:05:46: Wir haben schon gesagt, fast zehn Jahre, also im Juli, zwanzig, sechzehn, ist die erste Staffel rausgekommen.
00:05:54: Und dann hat es sich immer so so hingezogen.
00:05:55: Ich glaube, die ersten Staffeln kamen dann so im Rhythmus von eineinhalb bis zwei Jahren ungefähr.
00:06:00: Genau.
00:06:01: Und die letzte, ich weiß gar nicht, die vierte Staffel, hilft mir gerne weiter, war glaube ich so auf zweiundzwanzig, kann das sein?
00:06:08: Ja, zweiundzwanzig oder dreiundzwanzig.
00:06:10: Also auf jeden Fall, da war schon ein Sprung.
00:06:12: und jetzt zur letzten Staffel auf jeden Fall nochmal ein größerer Sprung, was man dann den Darstellerinnen auch ansieht.
00:06:21: Genau.
00:06:22: Und die Serie läuft auf Netflix.
00:06:25: Also ihr könnt alle Staffeln auf Netflix streamen.
00:06:28: Die Folgen sind meistens so zwischen forty-fünf und sechzig Minuten.
00:06:33: Beziehungsweise es gibt auch so ein paar Sonderfolgen.
00:06:35: Die letzte Folge hat dann Kinopotenzial so ungefähr.
00:06:39: Ja, die ist zwei Stunden und zehn, glaube ich sogar.
00:06:43: Und es war noch nicht die längste.
00:06:45: Ich glaube, das Staffelfinale von der vierten Staffel war sogar noch länger.
00:06:49: Das waren, glaube ich, zweieinhalb Stunden oder so.
00:06:52: Sie haben dann zwischendrin doch auch immer mal so anderthalbstündige Folgen und so.
00:06:57: Aber grundsätzlich stimmt das schon zwischen fünf, vierzehn und sechzig Minuten.
00:07:01: So, wie ihr merkt schon, Jay ist voll der Fan und ich bin ab mich eingearbeitet, aber die Rollenverteilung hier in diesem Gespräch heute ist recht klar.
00:07:12: Genau, und einfach noch so ein paar Eckdaten.
00:07:15: für Regie und Idee, nicht Regie, für Idee und so Produktion.
00:07:19: Die Serien Idee kommt von zwei Brüdern, die Daffa, ich weiß nicht, ob man so ausspricht, Daffa, Brüder?
00:07:26: Ich würde
00:07:26: auch so sagen, ja.
00:07:27: Matt und Ross Daffa, von denen eben die Idee kommt und die das quasi auch, glaub ich soweit, ich weiß, alle fünf Staffeln über umgesetzt haben und das betreut haben, das Projekt sozusagen.
00:07:37: Das ist ihr Baby, eindeutig, ja.
00:07:39: Genau, genau.
00:07:41: Und ja.
00:07:42: Vielleicht was man auch noch sagen kann, erst mal, bevor es um weiter inhaltliche ... Es ist auch inhaltliche.
00:07:48: Es spielt in den Achtzigerjahren.
00:07:50: Das ist, glaub ich, auch ganz wichtig noch.
00:07:52: Für alle, die jetzt denken, mal gucken, schau ich da mal rein, die die's noch nicht mitbekommen haben.
00:07:57: Es spielt in den Achtzigerjahren.
00:07:59: Und das ist eben auch super wichtig für die Serie, weil wir da wirklich komplett in diese Achtzigerjahre eintauchen, mit allem, was dazugehört.
00:08:07: Musikalisch, outfitmäßig, da bin ich ja auch mal großer Fan.
00:08:11: Aber auch allem ... wie die Häuser aussehen, was es zu essen und zu trinken gibt und so.
00:08:16: Das ist popkulturell wieder ganz großes Serienkino.
00:08:20: Ja, und auch so Themen der Achtziger werden aufgegriffen.
00:08:23: Kalter Krieg findet, also spielen zwei Staffeln eine ganz wichtige Rolle.
00:08:30: Oder diese Satanic Panic, die man Anfang der Achtziger ... hatte, wo keine Ahnung, auch das spielt dann in der vierten Staffel eine wichtige Rolle.
00:08:40: Und so lauter Themen.
00:08:41: und dann die Amusement-Parks und diese ... Malls, die ersten Malls.
00:08:46: Die ersten Malls, genau.
00:08:48: Oder diese, wo man Spielautomaten spielen konnte.
00:08:51: Ich weiß nicht, wie ...
00:08:53: Diese Flipper-Dinger.
00:08:54: Ja, genau.
00:08:56: Alles so Sachen, die mit denen bin ich ja groß geworden.
00:08:59: Die Achtziger sind, also das ist genau meine Jugend quasi.
00:09:02: Mega.
00:09:03: die ich hier quasi dann aus der Ferne wieder erleben darf.
00:09:07: Und deswegen liebe ich natürlich Stranger Things auch so sehr.
00:09:12: Genau.
00:09:13: Das vielleicht noch ganz kurz.
00:09:14: Und ich sage noch vielleicht drei Sätze einfach zum inhaltlichen Grupp, was passiert.
00:09:18: Und dann steigen wir, glaube ich, einfach auch voll inhaltlich ein.
00:09:21: Also die Serie spielt eben in den Achtzigerjahren in einem kleinen Örtchen.
00:09:25: Kleinstadt in Indiana, der Ort heißt Hawkins.
00:09:28: Und das bleibt auch eigentlich der Hauptort für die fünf Staffeln.
00:09:32: Wir switchen ab und zu mal rüber nach Kalifornien, aber eigentlich finden diese fünf Staffeln weitestgehend in Hawkins statt.
00:09:38: Das ist so der Main Ort.
00:09:40: Und im Zentrum stehen vier Freunde.
00:09:43: Da kommen natürlich auch noch mehr Schauspielerinnen und Kleginen dann irgendwie dazu.
00:09:47: Der Cast ist recht groß, aber im Mittelpunkt stehen erst mal vier Freunde.
00:09:52: Und ... Die Story ist die, dass einer von den Freunden verschwindet.
00:09:57: Also die vier sitzen zusammen und spielen Dungeons & Dragons, ein Pen and Paper-Spiel, was dann witzigerweise, wenn ich das richtig verstanden habe, in der letzten Folge auch nochmal wieder aufgenommen wird.
00:10:09: Genau, die spielen das Spiel und fahren danach nach Hause, die sind bei einem zu Hause und auf dem Heimweg verschwindet einer von den vier Jungs.
00:10:17: Und ja, genau.
00:10:20: Das ist quasi der Anfangspunkt.
00:10:22: Dann machen Sie sich auf die Suche nach dem Jungen und dann passieren Dinge.
00:10:26: Und
00:10:27: man kann vielleicht sagen, was auch noch wichtig ist, gleichzeitig quasi entweder am ... Nee, am nächsten Tag treffen Sie ein Mädchen, ein merkwürdiges Mädchen, was sich überhaupt nicht richtig in der Welt auskennt.
00:10:40: Die hat eine komische Tätowierung auf der Hand mit ner Elf.
00:10:44: Und die heißt dann auch Eleven.
00:10:46: Und die stellt sich dann irgendwie heraus merkwürdige telepathische Fähigkeiten.
00:10:52: Genau.
00:10:53: Und das Ganze hängt natürlich auch zusammen, das Verschwinden von Will und das Auftauchen von Eleven.
00:11:01: So viel kann man problemlos sagen, das ist ja eh, das ist dann in der ersten Staffel relativ schnell klar, dass da zwei Ebenen zusammen gehören irgendwie.
00:11:10: Genau.
00:11:11: Und wir finden an heraus, genau, es gehört irgendwie zusammen.
00:11:14: Es gibt verschiedene übernatürliche Ereignisse, die dann zum Beispiel auch die Mutter von dem verschwundenen Jungen erlebt beziehungsweise.
00:11:22: Es verschwindet noch ein Mädchen.
00:11:25: Es gibt so Experimente der Regierung.
00:11:28: Es gibt so ein Labor, was da noch eine Rolle spielt.
00:11:31: Und es
00:11:33: gibt Monster.
00:11:34: Und es gibt Monster, ich wollte grad sagen.
00:11:35: Und es gibt eine Parallelweltuniversum, ein Parallelort auf jeden Fall, das Upside Down.
00:11:41: Es gibt einen anderen Ort und da gibt's Monster und da passiert einiges auch auf jeden Fall.
00:11:45: Genau.
00:11:47: Und das ist so das Setting für Stranger Things und das bleibt auch so grob, das Setting für die fünf Staffeln.
00:11:52: Genau.
00:11:53: Ja, also es erweitert sich natürlich schon schön.
00:11:57: Man kriegt nicht immer das Gleiche serviert.
00:12:00: was man auch noch sagen kann, was sehr schön ist bei Stranger Things.
00:12:03: Also es erzählt ja so eine overall arc, ne?
00:12:07: Also eine fortlaufende Geschichte.
00:12:09: Und trotzdem... haben die einzelnen Staffeln immer einen Höhepunkt und eine Art Abschluss, sodass man, also so, dass man zum Ende jeder Staffel bleiben, immer noch Fragen offen, die dann weitergehen, aber man kriegt auch so eine Art befriedigenden Staffelabschluss.
00:12:27: Also das ist, finde ich, auch ganz schön gemacht, weil du sozusagen nicht dann wirklich bis zum allerletzten Ende mit allem warten musst, sondern das gut gucken kannst und dann nächste Staffel und so weiter.
00:12:39: Genau.
00:12:39: Und die Welt wird schon noch größer, also immer größer.
00:12:43: Aber ja, Hawkins und diese Parallelwelt, Upside Down, das ist schon das Zentrum, das worum es irgendwie geht.
00:12:53: Du hast es jetzt schon ein bisschen, das klang schon so ein bisschen an.
00:12:55: Ich habe einfach mal eine Frage an dich.
00:12:58: Was fasziniert dich an der Serie?
00:13:00: Also was ist so der Punkt?
00:13:02: wo du so wirklich fasziniert bist oder was dich wirklich so vom Hocker reißt, wo du sagst, das finde ich grandios an dieser Serie.
00:13:10: Da gibt es wirklich viel, wirklich viel.
00:13:13: Also ich fange mal an der Oberfläche an, sie ist saugut gemacht.
00:13:17: Also die technische Umsetzung ist... brillant.
00:13:22: Du hast das schon rein vom Achtziger Feeling genannt, aber auch die Special Effects mit Monstern und allem drum und dran, das sieht schon alles sehr kinomäßig aus.
00:13:32: Also es ist auch eine sehr teure Serie.
00:13:35: Ich glaube, wenn die erste Staffel nicht so erfolgreich gewesen wäre, glaube ich nicht, dass es eine zweite gegeben hätte, weil einfach von vornherein relativ Da musste viel Geld reingesteckt werden von Netflix.
00:13:49: Haben sie zum Glück auch gemacht und immer weiter gemacht, weil es tatsächlich auch immer noch besser wird, sozusagen, auf dieser Ebene.
00:13:55: Also, das Setting ist grandios.
00:13:59: Die Figuren, also ganz ehrlich, diese vier beziehungsweise fünf mit eleven und später kommt dann noch Max dazu, noch ein weiteres Mädchen.
00:14:10: Aber es gibt noch andere Figuren.
00:14:12: Alle Figuren, also das sind die Hauptfiguren, aber es gibt Hopper, den Sheriff der Stadt und die Mutter von ... Genau,
00:14:21: ist die Mutter von Will, dem Jungler verschwunden ist.
00:14:24: Genau,
00:14:24: übrigens, Wayona Ryder, also nur mal nebenbei erwähnt, das hat damals Opfelschlagzeilen gesorgt, weil die plötzlich wieder im Rampenlicht stand, wo man lange von ihren wenig ... gehört hatte.
00:14:36: Also, die sind wundervoll besetzt.
00:14:38: Es gibt da noch die Schwester von Mike, einem von dem Jugendlichen Nancy, Nancy, na wir heißen ihn mit Nachnamen, Wheeler, genau.
00:14:48: Der Cast ist relativ groß, aber ich finde sie alle ganz wundervoll besetzt.
00:14:52: und ganz ehrlich, diese vier Jungs und die beiden Mädels, Oh, die haben ein Herz einfach im Sturm erobert.
00:15:01: Schon in der ersten Staffel und immer so wie es weiterging.
00:15:06: Das Schöne ist, das sind halt Nerds.
00:15:08: Man kann auch sagen, Stranger Things ist für alle Menschen, die sich ein bisschen als Nerds fühlen, eine Existenzberechtigung.
00:15:17: Weil du hier einfach irgendwie Nerd-Buben hast, die du ... die du größer werden siehst und die natürlich als Nerds struggling mit Mobbing in der Schule und überhaupt nicht gut bei Mädels ankommen und sonst was.
00:15:33: Und die dann aber Schritt für Schritt sich eben auch dann diesen Herausforderungen des Lebens stellen, wie dann eben hier natürlich auch durch Monster symbolisiert und den großen Geheimnissen, den man auf der Spur ist und so.
00:15:47: Ach, und das machen die so schön.
00:15:48: Und das ist so... so sympathisch und so wundervoll gespielt.
00:15:53: Also, das liebe ich einfach sehr.
00:15:58: Genau.
00:15:58: Und der dritte Punkt, um ihn nur kurz zu nennen, wäre dann natürlich die eigentliche Story sozusagen.
00:16:04: Aber die kommt für mich tatsächlich erst dann hinten drauf, weil die ist spannend und die ist toll erzählt, mal so krimimäßig, mal so horrormäßig, mal und so weiter.
00:16:13: Aber ... Die Serie lebt einfach von diesen Figuren.
00:16:17: Also, es ist eine echte Charakter-driven Story, obwohl sie auch ganz viel Plot hat, der sich entwickelt.
00:16:26: Also, wenn du mich fragst, das sind so die Dinge, die ich auf den ersten Blick einfach wahnsinnig liebe.
00:16:33: Ich bin so ein bisschen gedanklich eingehakt, als du gesagt hast, so eine Serie für Nerds, weil das ist natürlich auch spannend.
00:16:40: dass man sagt irgendwie so, das ist ja eigentlich, also bestimmt nicht nur, aber da bedienen wir mal eine Zielgruppe, auch so mit diesen Dungeons and Dragons, Pen and Paper, so Rollenspiele.
00:16:52: Und so Jungs, die eigentlich so underdogs sind, also das eine ist dieses underdog sein, aber wirklich so diese Nerds, diese Verlierer, wie gesagt, das den, der die ganze Zeit lispelt und einfach nur verarscht wird, weil er keine Zähne hat aktuell.
00:17:04: Und das ist natürlich auch, das ist eine ganz... Spezifische Zielgruppe, die natürlich auch irgendwie dann in dieser Serie so ein bisschen bedient oder angesprochen wird.
00:17:15: Das muss man, finde ich, auch noch mal explizit hervorheben.
00:17:19: Einmal dieses Achtziger und dann eben so diese Menschen, die irgendwie so ein Fable für ... Pen and Paper, Dungeons Dragons, Rollenspiele oder selber eben auch eher so die Underdogs oder die Nerds waren oder sich eben auch diesen Dingen beschäftigt haben in ihrer Jugend oder Magic-Karten.
00:17:35: Ich hab das alles nicht gemacht, aber ich wusste, dass es das alles gibt.
00:17:39: Ja, aber der Witz ist ja der große Erfolg der Serie, zeigt ja, weil die Welt ist ja nicht nur voller Nerds.
00:17:47: Ich glaube, was Stranger Things ganz großartig macht, ist, dass die Serie diese Lebenswelt von solchen pupatierenden Kindern, sag ich jetzt mal, tatsächlich, weil sie starten echt als Kinder.
00:18:02: diesen nerdigen Kids nimmt und sie einem aufschließt und du auch als Nicht-Nerd.
00:18:08: Also es gibt eine Menge Menschen, die lieben stranger things, auch wenn sie sich nicht in die Nerd-Ecke stellen lassen würden oder sich da gar nicht zu Hause finden.
00:18:20: Und ich glaube, das liegt daran, dass ... Diese Welt, so wie es immer ist, wenn in der Krankenhausserie, wenn die gut gemacht ist, kannst du auch als Architekt dich irgendwie wiederfinden, weil einfach die Charaktere stimmig sind und weil dir eine Welt aufgeschlossen wird, in die du sonst keinen Einblick hast.
00:18:38: Und so erkläre ich mir zumindest, dass Stranger Things so ein Riesenphänomen ist, was jetzt zwar bei Nerds besonders gut anknüpft, aber ich glaube, man muss kein Nerd sein, um Stranger Things zu lieben.
00:18:52: Und ich finde auch, sie nimmt, also natürlich sind die Protagonisten, aber ich finde es trotzdem noch mal wichtig, sie das hervorzunehmen.
00:18:58: Sie nimmt die Jungs halt auch trotz ihres Alters oder so, sie nimmt die auch ernst.
00:19:03: Also die Jungs werden ernst genommen, so komplett.
00:19:06: Also das ist für sie dann, wenn wir eben wie gesagt ganz am Anfang noch sind, das ist für sie dann auch, dann diskutieren sie darüber, ob sie jetzt will suchen gehen oder nicht.
00:19:16: Und der eine versteckt dann eben Eleven, das Mädchen bei sich zu Hause.
00:19:22: So.
00:19:23: Und baut ihr dann quasi noch so eine Höhle, wie man halt so Höhlen gebaut hat, wenn man irgendwie keine Ahnung, acht war oder sowas.
00:19:28: Und baut ihr dann so eine kleine Höhle, in der sie sich dann verstecken kann.
00:19:31: Und ich fand das so süß, so diese Story oder diese Szene oder diesen Moment, wo er dann sagt, du musst jetzt klingeln und dann.
00:19:40: macht meine Mama die auf und die wird dann schon wissen, was wir machen.
00:19:45: Die hilft dann irgendwie oder dann wissen wir, was wir machen können oder sowas.
00:19:48: Also dieses eine, die Jungs ernst zu nehmen, eben in ihrem Alter, an dem sie sind und gleichzeitig aber trotzdem zu sehen, ja, das sind aber auch noch Kinder.
00:19:55: Die wissen auch viele Dinge noch nicht oder wissen auch noch nicht, wie sie ihr Leben gestalten soll.
00:20:00: Und gleichzeitig sind die auf einmal in dieser Situation, dass ihr Freund weg ist.
00:20:04: Und sie wollen den irgendwie auch suchen, aber sie haben auch Angst.
00:20:07: Sie haben auch Angst vor Dingen und sie wollen ihn trotzdem suchen.
00:20:10: Und dann ist da das Mädchen, das irgendwie noch Fähigkeiten haben und diese Überforderung oder dieses Zerrissen sein, gerade auch in der ersten Staffel von den Jungs, machen wir jetzt was?
00:20:21: Machen wir nicht?
00:20:21: Was machen wir überhaupt?
00:20:22: Das finde ich super sympathisch und irgendwie auch sehr relatable für das Alter und auch für diese vier oder drei.
00:20:32: Nerd-Protagonisten, denen wir da begegnen.
00:20:35: Ja und das Schöne ist ja auch, also du hast halt wirklich, klar, es gibt diese übernatürliche Seite und irgendein Monster, was da rumeiert und Telepartie und Science-Fiction-Elemente.
00:20:49: Aber im Grunde sind das ja alles nur Bilder, die quasi verstärkt ausdrücken, was halt aufwachsen so schwierig macht manchmal, dass man die Welt nicht versteht, dass man sich selber nicht mehr versteht, dass man sich streitet, dass man irgendwie sich über Blödsinn streitet und gar nicht mehr weiß, warum man sich gestritten hat und sich verkracht und wieder versöhnt und so weiter und irgendwie an all diesen Dingen wachsen muss.
00:21:14: Man sich nicht zugehörig fühlt.
00:21:16: Man irgendwie zwischen... Peacement und nein, so bin ich aber hin und her wechselnd.
00:21:22: Und all das macht Stranger Things auf der ganz normalen Kinderebene, verwebt das auch thematisch.
00:21:30: Und diese ganze Horror-Science-Fiction-Welt, die verstärkt das noch mal.
00:21:35: Aber das ist im Grunde, finde ich, nur ein Bild für das, was du, ja, wogegen du anwächst quasi, womit du groß werden musst sozusagen.
00:21:45: Das wäre witzigerweise mich auch so ein bisschen mein Kritikpunkt gewesen oder meine Anfrage an dich oder an die Serie.
00:21:51: Weil das, was du jetzt gesagt hast, das kann ich total nachvollziehen.
00:21:55: Also dieses Großwerden, sich mit Ängsten konfrontiert sehen, wie innere Kämpfe, Zusammenhalt, Verbundenheit, Mut zeigen müssen und so was.
00:22:05: Dass quasi dieses mystisch Horror-Science-Fiction quasi ein Bild dafür ist.
00:22:10: Aber das ist quasi gerade so meine Anfrage, weil wir haben jetzt wirklich fünf Staffeln und du hast gesagt, die sind auch sehr, sehr teuer produziert worden.
00:22:19: Ich hab nicht alle, alle, alle Folgen geschaut, aber ich hab trotzdem das Gefühl von der Story her, die wird schon größer.
00:22:26: Das stimmt schon, aber irgendwie fühlt es sich für mich doch so ein bisschen inhaltlich mit diesem ganzen Monster-Ding nach more of the same an, manchmal.
00:22:34: Also ... Also wir haben irgendwie ein Gegner, ein Monster und das wechselt dann manchmal.
00:22:39: Es gibt mal dieses eine Monster und dann gibt es ein anderes Monster.
00:22:43: Und irgendwie müssen die Jungs mit Hilfe von Eleven gegen dieses Monster kämpfen und das stellt sich auch mal raus, dass also zwischendurch wird immer irgendwer von diesem Monster gekidnappt.
00:22:52: Das sind auch immer irgendwie unterschiedliche Personen, die dann mal in der Gewalt des Monsters sind.
00:22:57: Und klar ist auch immer, dass sie Eleven brauchen, weil Eleven eben diese besonderen Fähigkeiten hat.
00:23:02: Und dass Eleven irgendwie immer wichtig ist, um dieses Monster zu besiegen, weil sie eben auch mit diesem Monster schon ... Das ist ein bisschen Spoiler, aber ich glaub, das ist okay.
00:23:11: Weil sie eben mit diesem Monster auch schon in Kontakt war, beziehungsweise auch eine Verbindung gewissermaßen zu diesem Monster hat.
00:23:17: Zumindest ein bisschen.
00:23:19: Genau, aber da hab ich dann so ein bisschen gedacht.
00:23:22: Die Story, sie wird größer.
00:23:25: Aber ich finde nicht, dass sie sich viel weiterentwickelt.
00:23:29: Und ich kann es total auf dieser Ebene sehen, wie du es gerade gesagt hast, als Bild sozusagen für die Struggles und auch als Auseinandersetzung so ein bisschen mit bestimmten Themen wie Angst und Ähnlichem.
00:23:40: Aber wenn ich mir jetzt sozusagen anschaue, was de facto passiert, dann hab ich eben manchmal das Gefühl, es ist irgendwie doch more of the same.
00:23:49: Ja, das geht mir nicht so.
00:23:52: Also ich kann den Gedanken schon verstehen.
00:23:55: Und vielleicht ... Ja, aber wie gesagt, ich würde dem tatsächlich nicht zustimmen aus meiner Perspektive.
00:24:02: Ich lass mich auch vom Gegenteil überzeugen.
00:24:04: Ja,
00:24:05: genau.
00:24:07: Das wird ja auch jeder empfinden, wie er mag, weil es gibt.
00:24:09: Also es gibt, ich finde so verschiedene Ringe, möchte ich mal sagen.
00:24:13: Es gibt das Größerwerden dieser Protagonisten, was wir verfolgen.
00:24:18: Da passiert dann schon auch eine ganze Menge, eben altersgemäß, ändern sich dann auch die Themen durchaus.
00:24:26: Dann gibt es diese Staffelhandlungen, die quasi immer an dem großen Geheimnis hängen, was ist da eigentlich genau los?
00:24:38: Und wie das bei solchen Serien ist, lernen wir immer mehr, jede Staffel immer ein bisschen mehr, darüber, wie diese Nebenwelt, the Upside Down, vielleicht entstanden ist, gibt Ideen dazu, es kommen mehr Informationen dazu.
00:24:55: Also dieses Geheimnis wird größer, also wird, genau, das verdichtet sich, sag ich mal so.
00:25:02: Und dann hast du natürlich jetzt, ich sag mal so, diese Monster-Ebene.
00:25:06: Da wird dann auch pro Staffel, gibt's dann plötzlich mehr Monster oder so, oder es gibt dann welche, die können plötzlich fliegen und so.
00:25:16: Also da wirkt ein bisschen versucht jetzt ein bisschen mehr draufzulegen.
00:25:19: Aber ich würde sagen, die eigentlichen Ebenen... sind diese Aufwachs-Ebene, also diese ganz normale Menschliche, und eben diese Frage dieses große Geheimnis, was ist hier eigentlich genau los?
00:25:31: Und wie hängt das mit diesem Laboratorium zusammen?
00:25:35: Und wie hängt das mit irgendwelchen telekinetischen Fähigkeiten zusammen?
00:25:39: Und was ist diese Upside-down-Welt eigentlich, die in der die ganze Zeit irgendwelcher Staub durch die Gegend fliegt und so Merkwürdiges?
00:25:48: Und ich finde, das machen die schon ganz gut, dass du immer so ein kleines bisschen mehr den Dingen auf die Schlüche kommst.
00:25:56: Jede Staffel hat auch natürlich ihre Staffelgeheimnisse, die gelöst werden müssen.
00:26:02: Also von daher, ich finde eigentlich, dass das sehr gut gemacht ist.
00:26:06: Ähnlich wie du manchmal jetzt in der Krimiserie deinen Staffel plot hast.
00:26:12: und dann gibt es aber noch die größere Frage, wer hat die Frau das Detektiven umgebracht?
00:26:20: Sag ich jetzt mal, wo du dann immer ein kleines bisschen mehr kriegst.
00:26:24: Das ist ja gängig.
00:26:27: Die flotte Ebene so zu stricken.
00:26:28: Und findest du, also und brauchst du auch persönlich jetzt die fünf Staffeln?
00:26:32: oder würdest du sagen, man hätte drei Staffeln zum Beispiel, man hätte auch das Ganze irgendwie in drei Staffeln mit vielleicht noch einer Folge pro Staffel mehr, weil es gibt nicht viele Folgen pro Staffel, also die Folgen sind recht lang mit vierzig bis sechszig Minuten, aber es gibt quasi meistens so acht Staffeln.
00:26:50: acht Staffeln, acht Folgen pro Staffel, genau.
00:26:53: Und findest du jetzt, es hat wirklich die fünf Staffeln gebraucht, also aus der Sicht des sich Entwickelns und Älterwerdens der Protagonisten vielleicht schon, aber so von dieser Story um das Upside Down her, findest du da jetzt auch die acht, äh die acht, ja guck mal, ich bin schon ganz verwirrt, die fünf Staffeln gebraucht?
00:27:11: Ja, ich sag mal so, ne, ja, vielleicht hätte man das auch in drei oder vier erzählen können.
00:27:17: Wobei, ich bin froh, dass sie die fünf Folge gemacht haben, weil sie ja auch zumindest, wie gesagt, die Welt wird schon größer.
00:27:25: auf die Upside-Down-Welt wird größer und dann in der vierten befinden wir uns tatsächlich eben nicht nur in der vierten Staffel, meine ich, nicht nur in Hawkins, sondern auch an der Westküste und in Russland.
00:27:37: Einer der Protagonisten ist dann in Russland und so weiter.
00:27:42: Also gerade in der vierten Staffel wird die Welt, um die es geht, wirklich die wird nochmal richtig groß, während es dann in der fünften sich wieder fast eigentlich komplett auf auf Hawkins konzentriert.
00:27:55: Was aber auch richtiges was Sinn macht, weil es ja dann sozusagen um die um die finalen Dinge geht und Hawkins, das kann man ja ruhig sagen, ja durch die Ereignisse der vierten Staffel quasi ein Stück weit von der Welt abgeschnitten ist, weil weil diese Upside Down-Welt jetzt plötzlich in die normale Welt stärker hinein reicht als das vorher der Fall gewesen ist.
00:28:21: Ja,
00:28:21: genau.
00:28:22: Vielleicht kann man das ganz kurz sagen, eben im Laufe der vierten Staffel oder zum Ende der vierten Staffel passiert es halt, es gibt so verschiedene Verbindungsorte zwischen dem Upside Down und der realen Welt.
00:28:34: Und zum Ende der vierten Staffel reist es so ein bisschen auf im wahrsten Sinne des Wortes, beziehungsweise es zieht sich ein großer Riss der realen Welt hin zum Upside Down, ja, durch Dich Hawkins, beziehungsweise durch Dich... Ja, durch den Ort da eben, genau.
00:28:52: Und damit wird der Ort dann quasi abgeschirmt vom Rest der Welt mit Stacheldraht und Armee, die dann den Ort bewacht.
00:28:59: Der Rest vom Ort, der nicht geflüchtet ist.
00:29:02: Er tut so, als sei nichts geschehen und versucht sein Leben so zu leben.
00:29:05: Das ist auch ganz süß irgendwie.
00:29:06: und die ganze Zeit patrouillieren irgendwelche Militärs und so.
00:29:10: Und sie
00:29:11: fahren mit Schlitten über die Metallplatten, die da ausgelegt sind über dem Riss, der da
00:29:16: war.
00:29:16: Genau, richtig.
00:29:19: Man versucht sich so zu... So zu arrangieren, die meisten Menschen in Hawkins wissen ja auch gar nicht, was da eigentlich los ist.
00:29:28: Aber natürlich unsere Protagonisten wissen das.
00:29:30: Und die Armee weiß es eben auch inzwischen.
00:29:33: Und so, also in jeder Folge spitzen sich die Dinge nochmal anders zu.
00:29:38: Und von daher würde ich sagen, ich finde die fünf, um die Frage nochmal aufzugreifen, ich finde die fünf Staffeln sind nicht zu viel, sondern die jede Staffel spitzt sich immer Ein bisschen weiter zu, ja, vielleicht hätte man das auch in Vierstaffeln erzählen können.
00:29:57: Aber ich finde es eigentlich ganz schön, dass sie es so gemacht haben.
00:30:01: Also woran ich mich jetzt auch noch, ich will jetzt auch gar nicht die ganze Zeit rummäkeln, aber woran ich mich jetzt zum Beispiel auch noch gestört habe, wenn zum Beispiel dieser Plot, der ist dann irgendwie auch natürlich wichtig, aber dieser Plot, das eben dann noch Leute bei den Sov jetzt sind.
00:30:14: Ja.
00:30:14: Wo ich es so gedacht habe.
00:30:16: Also da frag ich mich dann, ob man das braucht oder nicht.
00:30:20: Natürlich zieht man dadurch ein paar politische Thematiken aus der Zeit mit rein, kalter Krieg und ähnliches.
00:30:27: Ich glaube, es hätte auch ohne funktioniert.
00:30:28: Ich glaube, man hätte es auch einfach so in Hawkins belassen können.
00:30:32: Jetzt sind die Sowjets halt mit drin.
00:30:34: Ja, genau.
00:30:35: Hat
00:30:36: so eine absurde Aktualität irgendwie leider.
00:30:40: Aber ja, genau.
00:30:42: Aber da hast du recht, dass das ist ein Plotpoint, den hätte man sich sparen können.
00:30:48: Ich finde aber schön, dass sie ihn drin hatten, weil A, natürlich Kalter Krieg in den Achtigerjahren damit deutlich thematisiert ist, B, auch durchaus nochmal die Entwicklungen nach der zweiten Staffel, also irgendwie klarer werden, warum weitet sich dieses dieses Upside-down auch aus und so weiter, weil das dann durchaus auch was mit den Sowjets zu tun hat.
00:31:12: Und C, weil die Welt in der vierten Staffel damit einfach, also tatsächlich die ganze Welt einbezogen ist.
00:31:19: Nicht mal nur in Diana und die Westküste, sondern auch noch die Sowjet-Union und zwar wirklich örtlich.
00:31:26: Und damit irgendwie klar ist, okay, das betrifft schon die ganze Welt.
00:31:32: Von daher... Aber ja, hätte nicht sein müssen.
00:31:35: Also, ja.
00:31:37: Ja.
00:31:39: Ich hab paar Rezensionen gelesen.
00:31:41: Und in einer, ich glaub, es war eine Rezension, fand ich ganz spannend.
00:31:45: Und das passt so ein bisschen zu dem Bild, was du vorhin schon aufgebracht hast, wurde gesagt, dass die Serie ist quasi so ein bisschen ... Genau wie das, was die Jungs am Anfang machen, nämlich Dungeons & Dragons spielen.
00:31:59: Also die ganze Serie ist so ein bisschen wie so ein Dungeons & Dragons Spiel.
00:32:04: Mit irgendwie den Gegnern, die man da bekommt und man muss sich wie auch verbunden oder irgendwie miteinander spielen.
00:32:09: Und manchmal gibt es irgendwie so Zufälle und gefühlt musst du manchmal würfeln oder sowas.
00:32:15: Und das fand ich irgendwie... Das hat sich für mich total erschlossen, dass ich gedacht habe, ja irgendwie funktioniert diese Serie tatsächlich wie dieses Spiel und ich finde, das passt dann ganz hervorragend zu dem, was du gesagt hast, nämlich mit diesem auf dieser Meta-Ebene, dass das eben eigentlich so diese Gegner auch für so eine gewisse zum Beispiel Angst stehen, der man irgendwie begegnen muss oder mit der man irgendwie umgehen muss und man kann sich entscheiden, wie bei Dungeons & Dragons auch.
00:32:42: möchte ich dagegen kämpfen oder möchte ich weglaufen oder muss ich mich ergeben, weil ich keine hohen Würfelzahl habe?
00:32:48: oder welche Karten habe ich?
00:32:49: und je nachdem welche Karten habe ich, kann ich entsprechende Sachen machen oder auch nicht.
00:32:54: Und ich bin teilweise auch eher in der Position, wie mich verbünden zu müssen oder abwarten zu müssen, weil ich vielleicht gar nichts in der Hand habe gegen dieses Monster, was mir begegnet.
00:33:04: und manchmal habe ich gute Karten und kann irgendwas machen und manchmal muss ich mich verbunden oder manchmal warte ich eben darauf, dass ich unterstützt werde, wie den Kräften von Eleven oder sowas.
00:33:15: Genau, und auf dieser Meta-Eben oder dieses Bild fand ich dann auch diese Aussage sehr schlüssig, dass gesagt wird, dass die Serie ist eben wie so eine kleine eigene Dungeons & Dragons-Kampagne.
00:33:26: Ja, wird auch im allerletzten Bild, also nach dem Abspann der finalen Staffel, wird das quasi auch noch mal quasi offiziell.
00:33:40: Wenn man so will, so kann man das deuten, als ob da liegt dann so einen Ordner da, wo du das Coverbild von Stranger Things siehst und dann da unten drunter Playbook, so nach dem Motto.
00:33:56: Und die Jungs haben ja ihre Dungeon and Dragons Ordner, mit denen sie dann ihre Kampagnen und ihre Spiele machen.
00:34:03: Und so, also genau das, was du gerade gesagt hast, wird am Ende nochmal Ausrufezeichen gemacht und so.
00:34:09: Richtig, Jana, genau so.
00:34:12: Ich habe die letzte Folge offensichtlich noch nicht geschaut von daher.
00:34:16: Aber gut, da habe ich anscheinend irgendwas verstanden.
00:34:19: Ja, genau.
00:34:21: Aber ich finde, das ist zum Beispiel auch eine der ganz, ganz... ganz großen, stärken der Serie, weil sie es schafft, Bilder und Momente, also ganz, ganz tiefe Momente, die Menschen durchleiden, denen mythische Bilder zu geben.
00:34:43: Und zwar wirklich mythische, weil es ist ja nun mal ein Mythos, es ist nichts, du siehst jetzt nicht jemanden nur Depressionen haben, sondern du ... Du kriegst einen mythischen Grund geliefert, der quasi von die Welt von außen, dieser Upside Down-Welt nimmt Einfluss auf jemanden und dadurch ist derjenige plötzlich so gestört.
00:35:06: Ich denke jetzt an diese wundervolle Folge aus der vierten Staffel.
00:35:11: Wo Max, die in der zweiten Staffel dazukommt, quasi von der Macht aus dem Upside Down gekapert wird.
00:35:23: Und zwar nicht entführt wie Will, sondern eher so wie immer mal wieder besessen quasi.
00:35:30: Und dann merkst du, diese Macht versucht, irgendwelche Kinder in Hawkins umzubringen.
00:35:36: Und das ... Das tut sie, indem sie sie mit ihren eigenen Ängsten und Schuldgefühlen konfrontiert.
00:35:43: Und bei Max ist es so, dass in der vorherigen Staffel ihr Bruder gestorben ist.
00:35:49: Also da hast du das Thema Trauer und Trauerbewältigung.
00:35:54: Und dann gibt es diese Wahnsinnszene, wo sie haben ... am Grab ihres Bruders sitzt.
00:36:02: Und du merkst auch, sie hat sich die ganze Staffel über, kann sie zu den anderen Kindern kaum Kontakt richtig aufnehmen.
00:36:12: Weil sie steht draußen, sie steht daneben, sie reagiert unwirsch.
00:36:20: Sie versteht sich selbst nicht.
00:36:23: Und dann kommt dieser Moment, wo dieser ... Nennen wir ihn mal Geist, aber es ist ja eigentlich kein Geist, aber diese Macht über sie besitzt, ergreift und sie fängt an zu schweben.
00:36:38: Das ist dann so.
00:36:39: und du merkst und weißt von den vorherigen Geschichten, oh, jetzt ist nicht mehr viel Zeit.
00:36:43: Das ist jetzt kurz vor knapp.
00:36:46: Und die anderen haben in der Zwischenzeit herausgefunden, das muss ich jetzt gar nicht alles erzählen.
00:36:50: Aber es ist
00:36:51: schön, doch erzählst.
00:36:53: Ja, das Musik.
00:36:55: hilfreich ist, wenn man in Kontakt mit dieser Macht kommt.
00:36:59: Also, dass Musik einem eine Lifeline bietet quasi, um nicht völlig zu verschwinden.
00:37:06: Und ich meine, da haben wir natürlich auch biblische Bezüge.
00:37:11: David, der dem depressiven Saul auf der Hafe vorsinkt.
00:37:16: Oder das kennt ja auch jeder aus seinem Leben.
00:37:19: Dass Musik einen irgendwie am Leben festhalten lassen kann.
00:37:24: Und dann setzen sie ihr den Walkman auf und suchen irgendeine Musik und machen dann Kate Bush.
00:37:31: Running Up That Hill raus wurde ja nach dieser Folge auch wieder ein Riesenhit quasi.
00:37:38: Und das ist dann, und das meine ich jetzt mit diesem mit diesem mythischen Bild.
00:37:42: Weil du siehst dann Max, wie sie innerlich entführt ist in dieser Schein, in dieser Upside Down-Welt.
00:37:50: Und dann dringt diese Musik zu ihr.
00:37:54: Und sie ist dort verloren in einer so einer ganz abstrusen Örtlichkeit mit komischen Bergen, die falsch rum sind und Feuer sehen und alles ganz furchtbar, alles ganz ... Alles ganz, ja, also so unentrinnbar irgendwie.
00:38:12: Und die Musik öffnet dann wie so ein Fenster, wo sie dann ihre Freunde sieht, die um sie herum stehen.
00:38:18: Und die rufen immer, Max, Max, komm, Max, komm, komm zurück.
00:38:22: So, und du merkst, sie ist gefangen in dieser Welt.
00:38:28: Und jetzt als Symbol natürlich in ihren Gefühlen, der Trauer, überhaupt der Depression.
00:38:34: Das nicht mit dem Leben klarkommens.
00:38:37: Und dann geht dieses Fenster auf durch diese Musik und ihre Freunde feuern sie an.
00:38:42: Und das finde ich dann so toll.
00:38:44: Den Schritt zurück muss sie dann tatsächlich aber selber gehen.
00:38:49: Sie wird nicht automatisch gezogen, so, oh, wir machen nur die richtige Musik an, und dann kommt jemand zurück, sondern das sind Lifelines.
00:38:57: Und die Freunde feuern dich an.
00:39:00: Und so denke ich irgendwie, wenn wir Menschen haben, denen es nicht gut geht, wir feuern sie an und sagen, komm, ich steh bei dir, ich bin mit dir.
00:39:09: Wollen wir mal weggehen, mal reden, alles Mögliche.
00:39:13: Aber ... Aber den Weg zurück muss der oder diejenige dann schon auch selber finden.
00:39:19: Und das ist so intensiv gezeigt.
00:39:22: Als ich das jetzt noch mal gesehen habe, ich habe jetzt vor Weihnachten tatsächlich alle Staffeln noch mal gesehen, weil ich ja unbedingt noch mal diese Welt in diese Welt eintaufen wollte.
00:39:33: Und das ist so ein grandioses, mythisches Bild.
00:39:42: dafür, wie du quasi aus einer inneren Gefangenschaft heraustreten kannst und wie dir deine Freunde dabei unterstützen sind und eben sowas wie Musik eine Lifeline bietet.
00:39:58: Aber du tatsächlich doch die letzten Schritte auch selber gehen musst, weil es nicht anders geht, weil ich niemand dort richtig rausholen kann.
00:40:05: Naja, und so sehen halt, und die sind so tief, die sind so... tief, dass ich das, dass ich einfach nur denke, meine Güte, und das ist eine Popcorn-Serie.
00:40:16: Es ist nicht französisches Arthauskino
00:40:19: oder so.
00:40:19: Wahrlich nicht, nein.
00:40:21: Sondern es ist, es ist Action und Monster und Blut und alles Mögliche.
00:40:25: Und dann kommt aber sowas, was ich dann echt auch zehn Minuten Zeit nimmt für diese Sequenz.
00:40:30: Und ganz ehrlich, ich habe selten, selten so ein tiefes, tolles, intensives Bild für solche inneren Zustände in der Fernsehserie gesehen, wie hier bei Stranger Things.
00:40:46: Also das finde ich wirklich ganz, ganz wahnsinnig gut gemacht.
00:40:52: Und dann geht es aber auch weiter wieder mit dem normalen Plot.
00:40:54: Weißt du, das ist dann so, die weben sowas ein.
00:40:59: Und ich glaub, darin finden sich Menschen, die, und ich zumindest, der ich ja durchaus Depressionen kenne, ich weiß genau, wovon die da erzählen.
00:41:07: Ich weiß genau, wovon die da erzählen.
00:41:09: Und ich find mich in diesem Bild komplett wieder, auch wenn ich noch nie um den Feuer sehe, herumstand oder so, weißt du, was ich mein?
00:41:17: Aber das können ja mütische Bilder eben.
00:41:20: Aber meinst du, das ist auch wirklich so gewollt?
00:41:22: Also soll das wirklich auch das sein?
00:41:24: Glaub ich schon.
00:41:25: Okay.
00:41:26: Also ... Also es ist natürlich auch ein Plotpoint, ja.
00:41:30: Aber der ist halt so intensiv umgesetzt.
00:41:33: Und wie gesagt, ich kann mir nicht anders vorstellen, als dass die meisten Menschen, die etwas in dieser Art kennen, Trauer, Depressionen, Süchte, also die so innere Gefangenschaften kennen.
00:41:48: Ich bin mir relativ sicher, dass die meisten Menschen sagen, sich in diesem ... an diesem Punkt der Geschichte super gut mit Max identifizieren können, weil die spüren, dass die Macher wissen, wovon sie reden.
00:42:04: Also von der ich glaube, das ist bewusst.
00:42:07: Du hast mir in der Vorbereitung der Serie auch ein Artikel geschickt und der berührt auch noch mal so ein bisschen so dieses Thema beziehungsweise der Mensch der Artikel geschrieben hat und das passt auch zu so ein bisschen dem, was wir jetzt schon hatten.
00:42:23: dass das zwar eine Serie ist, die auch unterhält.
00:42:26: Und auf so einer science fiction Ebene kann man die bestimmt auch ganz gut gucken, aber das ist quasi genau eben diese Momente, die du jetzt eben beschrieben hast auf so eine wundervolle Art und Weise, dass es eigentlich die Momente sind, die die Serie eben zu was Besondere machen und eben auch so verschiedene Thematiken mit reinbringen, die man ... Vielleicht nicht sieht, wenn man einfach auf dieser ganz basalen Ebene einfach sieht, okay, es geht um irgendwie ein Monster im Upside Down oder sowas.
00:42:56: Also die Ebene, die du jetzt eben auch nochmal mit eingebracht hast im Bezug auf den Umgang zum Beispiel mit Depression.
00:43:03: Nicht da wäre ich jetzt, ist nicht so, dass ich da nicht drauf gekommen wäre, aber also... Ich glaube, das muss man sich in dem Moment dann irgendwie bewusst machen, dass das eben auch so gedeutet werden kann.
00:43:15: Wenn man sich das nicht bewusst macht, dann sieht man das vielleicht einfach nur, als da ist gerade ein Mädchen besessen von einem Demon oder einem Monster und die Jungs versuchen mithilfe von Musik irgendwie ihren Weg wieder zurück in die Welt zu ermöglichen und sie von diesem Monster sozusagen zu befreien.
00:43:34: Ja, genau.
00:43:35: Und genau in diesem Artikel fand ich, den du geschickt hast, wurde das auch noch mal spannend aufgemacht, eben so diese Ebene, dass es eben nicht diese, vielleicht nicht diese Monster-Horkins, die bezwingen, ein Monster aus dem Upside-Down ist, dass es nicht das ist sozusagen, was diese Serie großartig macht, sondern dass es eben genau diese anderen Deutungen sind oder diese zwischenmenschlichen Momente.
00:44:01: Wie gehen wir eben mit den Ängsten, um die uns begegnen?
00:44:04: Wie gehen wir mit Depressionen um?
00:44:06: Was brauchen wir?
00:44:07: Wie können wir auch als Menschen miteinander zusammen uns irgendwie auf den Weg machen gegen die Dinge, die uns bedrohen oder gegen die Ängste, die in uns sind, aber die auch ganz haptisch oder ganz real in der Außenwelt vielleicht auch sind und die uns einschüchtern?
00:44:25: Und wo wir nicht wissen, wie wir damit umgehen sollen, genau.
00:44:30: Ja, ganz genau.
00:44:32: Und von solchen Momenten gibt es schon einige in der ganzen Serie.
00:44:36: Ich würde schon sagen, den, den ich jetzt so ausführlich beschrieben habe, das ist schon einer der tiefsten und großartigsten.
00:44:43: Aber in abgeschwächter Form gibt es von diesen Momenten eine ganze Menge.
00:44:49: Und ich würde auch sagen, das ist das, was die Serie so stark macht.
00:44:54: Weil sie eben so diese, wenn sie dann mythische Bilder liefert, das ist ja auch meintwegen, ist ja in der Bibel gar nicht so viel anders.
00:45:02: Wenn du, ich weiß ich, das Buch Hierop hat mir erst angefangen, was zu sagen, so richtig was zu sagen, jetzt nicht nur auf einer intellektuellen Ebene, wie ist das mit dem Leid und Blah, als ich selber Verlust erlebt habe.
00:45:18: Und ich glaube manchmal, um damit eine gute, mythische Erzählung, Auf der Ebene resoniert, braucht man eine bestimmte Erfahrungswelt.
00:45:34: Ansonsten ist es ein netter Plotpoint.
00:45:36: Und das kann man ja gut machen.
00:45:39: Das ist ja gar nicht schlimm.
00:45:41: Das funktioniert ja auch super gut als Plotpoint.
00:45:43: Aber ich glaube, dass das sozusagen ... Also, Mythen meines Erachtens sprechen halt irgendwie auch so eine unterbewusste Ebene an.
00:45:56: Weil sie auf einer ... Bildebene funktionieren, die nicht einfach eine Rationale oder nur eine Storytelling-Ebene ist.
00:46:05: Und das hat dann manchmal das Vermögen, einem Bilder für was zu geben, wofür man selber keine Bilder hat, was einem was erklärt, was man sich selber nicht erklären kann.
00:46:16: Das ist, finde ich, eine der ganz großen Stärken von mythischen Erzählungen.
00:46:22: Ja.
00:46:22: Ja, ich ... ja, ja, ich stimme dir zu.
00:46:26: Ich bin grad auch so ein bisschen hängen geblieben, eben, weil wir haben Januar, und wir haben natürlich jetzt gerade die mythische Erzählungszeit quasi, sind wir mittendrin, heute ist der sechste Januar, heute ist Königstag quasi.
00:46:38: Genau.
00:46:39: Die heiligen Drei Könige, die drei Weisen aus dem Morgenland, die reichen, die reichen, die zu dem ärmsten Kind kommen quasi, die in die Hütte kommen, aber natürlich irgendwie jetzt auch gerade ... Die Weihnachtsgeschichte, die irgendwie gerade wir hatten, mit dem Thema der Krippe auch, mit dem ganz Armen, mit dem Wertvollsten, einem geborenen Kind, was quasi aber im ganz Armen geboren wird und trotzdem irgendwie was ganz Besonderes ist.
00:47:10: Also wir haben ja gerade die mythischen Erzählungen gerade zeitmäßig total um uns gehabt.
00:47:17: Genau.
00:47:18: Ja.
00:47:19: Ja, das ist auch, ich würde auch sagen, das ist eigentlich eine der großen Stärken des christlichen Glaubens, weil es so in der Person von Jesus Christus, in der Figur von Jesus Christus, wenn man es mal auf so einer erzählerischen Ebene nimmt, ja, so ganz viele Lebensfragen einarbeitet und abarbeitet, dieses Geborenwerden aufwachsen müssen.
00:47:45: Es ist ein körperlicher Gott.
00:47:48: Also dieser Jesus ist ja nicht nur eine Figur, sondern Christen glauben, der ist Gott.
00:47:52: Also Körperlichkeit spielt da eigentlich eine ganz große Rolle.
00:47:58: zum Weihnachtsfest.
00:47:59: Vergisst man meistens.
00:48:01: Aber eigentlich, von der eigentlichen Erzählung, Gott wird Fleisch, wird Mensch.
00:48:07: Und dann geht es weiter.
00:48:08: Und du hast dir die ganze Lebensgeschichte und dann natürlich aber auch die Passionsgeschichte, wo du ja überseiten.
00:48:16: quasi das Leiden dieses Gottes erzählt wird.
00:48:20: Und
00:48:20: auch da wieder ganz menschlich.
00:48:23: Das Fleisch stirbt, das Fleisch ist verwundbar, das Fleisch kann sterben, das Fleisch stirbt irgendwann und auch das Leiden am Fleisch sozusagen.
00:48:33: Total und die Auswegslosigkeit, die das menschliche sein hat.
00:48:38: Immer mal, immer mal wieder oder immer wieder wird dort wirklich symbolisiert mit einem Gott, der von Gott verlassen wird, sozusagen.
00:48:48: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen, ruft der?
00:48:52: Zumindest in zwei Evangelien als den letzten Satz.
00:48:56: Und wenn man das jetzt nicht nur, ist das so passiert oder nicht nur so theologisch deutet, sondern mal auf so einer mythischen Ebene, sind das ... wirklich ganz starke Bilder, die Menschen in ähnlichen Situationen einen Verständnisraum anbieten, wo sie sich sozusagen in dieser Figur von Jesus wiederfinden können.
00:49:21: Also nur so als Beispiel.
00:49:22: Wie gesagt, das Buch hier, ob wäre so eine andere Erzählung, die gerade auf der Leitebene eben nicht nur die schönen Momente abfeiert.
00:49:32: Gott ist da, wo es richtig gut läuft, sondern anscheinend ist Gott auch da, wo es richtig scheiße läuft.
00:49:37: So.
00:49:38: Und das ist ja erst mal ein innerer Widerspruch.
00:49:41: Wir verstehen das nicht und so weiter.
00:49:43: Und der christliche Glaube bietet hier eben, deswegen liebe ich den auch so, weil er eben nicht happy-cleppy macht, sondern das Leben in all seinen verschiedenen Phasen schon recht intensiv ausleuchtet.
00:50:00: Die guten, wie die bösen Tage.
00:50:04: Es ist spannend, weil ich liebe das eigentlich daran, dass genau diese Ambivalenz da ist.
00:50:10: Also, dass die Ambivalenz da stehen bleiben darf.
00:50:13: Also, dass Jesus am Kreuz sagt, mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
00:50:19: Und gleichzeitig aber ja auch er Gott ist, der am Kreuz ist und stirbt.
00:50:25: Und hier, ob mit Gott streitet und Gott anzweifelt und alles, und trotzdem aber im Gespräch bleibt mit Gott.
00:50:31: Also er ist nicht ohne Gott, sondern er schreit Gott an und sagt Gott, was ... What the fuck?
00:50:40: So.
00:50:40: Ja.
00:50:41: Und bleibt aber eben trotzdem irgendwo in der Beziehung, sondern ... und lässt irgendwie nicht ganz ab.
00:50:46: Und das ist das, was ich so abfeiere, dass irgendwie diese Ambivalenz ... bestehen darf zwischen ich Zweifel und ich habe Angst und ich weiß es nicht und gleichzeitig habe ich irgendwie doch eine Hoffnung oder eine Ahnung und werde durch diese ja durch diese wie du gesagt hast durch diese mythischen Geschichten auch irgendwie immer bilden sie nicht nur in Resonanzraum, sondern quasi spenden auch einen gewissen Trost.
00:51:13: Also, ich finde Geschichten spenden immer Trost und ich kann in Geschichten Trost finden.
00:51:20: Ich finde, das ist immer das größte, was eine Geschichte für mich leisten kann, wenn ich das Gefühl habe, die Geschichte tröstet mich, weil ich mich vielleicht mit Teilen identifizieren kann, aber mich auch so ein bisschen da hineinlegen kann und feststelle, die Probleme oder die Themen, die ich habe, mit denen bin ich nicht alleine.
00:51:40: Und es wurde schon vor tausenden von Jahren schon Geschichten darüber geschrieben, die die Menschen trösten sollen oder helfen sollen oder Menschen auffangen sollen.
00:51:52: Und um die Brücke zu schlagen, ist vielleicht an Stranger Things auch quasi noch eine mythische Geschichte mehr, die vielleicht auch etwas sehr Tröstliches haben kann für den einen oder anderen.
00:52:05: Ja, total.
00:52:06: Und nur noch den Gedanken würde ich gerne noch dazu sagen, weil ich finde, auch das wird manchmal so unterschätzt, wenn man so sagt, ja, Jesus Christus ist für unsere Sünden gestorben und das ist der Schalter, der das Heil bringt, sage ich jetzt mal so.
00:52:23: Aber sich mal klar zu machen, dass das neue Testament von einem Gott spricht, der in der Gottverlassenheit hängt.
00:52:33: Und das mal meditieren.
00:52:35: Was das bedeutet, also Gott ist in der Gottverlassenheit.
00:52:40: Das heißt, es gibt keine Gottverlassenheit mehr.
00:52:44: Auch wenn man so Gottverlassen man sich fühlt oder von mir aus sogar ist, da ist Gott mitten drinnen.
00:52:51: Der hängt da am Kreuz.
00:52:54: Es gibt keine Gottverlassenheit.
00:52:56: Also Gott ist der Gottverlassene.
00:52:58: Und das ist halt so.
00:52:59: was, das kann man... versuchen theologisch zu erklären und so dogmatische Worte zu finden.
00:53:05: Aber ich finde so richtig, so richtig, oder zumindest ein Ort, wo das anfängt, tiefer zu sinken, sind dann halt eher die Geschichten.
00:53:17: Wenn man sich mal diese Kreuzeserzählung wirklich durchliest und nicht auf Theologie abklopft, sondern sich vorstellt, was das ... Also was bedeuteten das, wenn das der Mensch gewordene Gott ist?
00:53:33: und so weiter?
00:53:34: Und das finde ich irgendwie und so ähnlich, also jetzt und so ähnlich ging es mir mit dieser von mir lange erzählten Szene in Stranger Things, weil ich irgendwie dachte, hier wurden Bilder für was gefunden und auch Wahrheiten symbolisiert durch die Musik, durch die Freunde und durch das selber aber rausgehen müssen, die mir das Leben ein Stück weit... anders aufschließen, als mir es nur ein kluges Essay über Depressionen machen können.
00:54:07: Bei dem, was du jetzt zuletzt gesagt hast, volle Zustimmung.
00:54:11: Nur quasi fürs Protokoll.
00:54:13: Bei dem anderen stimme ich dir nicht hundertprozentig zu, aber das sind glaube ich auch sehr subjektive Sachen.
00:54:17: Also grundsätzlich für dich der Syne-Opfertheologien nicht.
00:54:22: Das
00:54:23: war nicht so ein Opfer.
00:54:24: Ja, aber wenn man sagt, Gott ist für unsere Sünden gestorben.
00:54:28: Ja, da habe ich ja nur zitiert,
00:54:31: wie viele Menschen
00:54:32: für sich den Glauben das Kreuz formulieren.
00:54:36: Genau.
00:54:38: Und das greift
00:54:38: natürlich viel zu kurz, also aus meiner Sicht.
00:54:41: Genau, nur eingefangen sozusagen, du hast quasi zitiert und ich würde einfach nur sagen, das ist nicht meine Überzeugung.
00:54:48: Ist auch nicht meine Überzeugung.
00:54:49: Gut, genau.
00:54:51: Da sind wir uns wahrscheinlich einig.
00:54:54: Ja, ich denke auch.
00:54:56: Ja, und für mich, also jetzt nochmal persönlich geantwortet ist eben so diese Überzeugung, selbst Gott ist in der Gottverlassenheit bzw.
00:55:04: es gibt keine Gottverlassenheit ohne Gott, ist für mich persönlich schwierig zu sagen, weil ich glaube, also für mich hat das was mit einem Glauben daran.
00:55:16: so einer geistigen oder einer rationalen Annahme zu tun.
00:55:20: Und für mich hat aber Gott auch ganz viel mit Erfahrung zu tun und was Phänomenologischen, was Leiblichem erfahren.
00:55:29: Und ich möchte daran glauben, dass ich in der Gottverlassenheit auch nicht ohne Gott bin und ich möchte das rational annehmen.
00:55:36: Und trotzdem hoffe ich oder wünsche ich mir trotzdem, dass mein Glaube dann auch etwas Phänomenologisch etwas Leibliches hat, etwas Erfahrbares für mich hat.
00:55:48: Und das wünsche ich mir.
00:55:51: Und ich glaube daran, aber das ist nicht immer immer so erfahrbar, wie ich mir das vielleicht manchmal wünsche.
00:55:58: Ja, genau.
00:56:01: Und ich finde halt, weil ich so viele Menschen kenne, deren Glaube dann zerbricht, wenn Gott nicht so funktioniert, wie man sich das erhofft und erwünscht hat oder wie man sich es eigentlich auch vorstellt, wie ein Gott eigentlich gefälligst funktionieren
00:56:18: müsste.
00:56:19: Genau, wie man sich das auch irgendwann mal vielleicht auch irgendwie so zusammengereimt hat eben.
00:56:23: Ja, und so ein, ich mein, ein liebender Vater.
00:56:26: Also, wer lässt seinen Kindern Dinge geschehen und so weiter.
00:56:32: Und vielen Menschen zerbricht der Glaube dann, was ich durchaus verstehe.
00:56:38: Aber ich finde halt, Also genau darin knüpfen diese mythischen Bilder an.
00:56:44: Ein Gott, der sozusagen auch von Gott verlassen wurde.
00:56:49: Deswegen ist es mir so ein hilfreiches Bild, weil es mich sozusagen genau in diesen Gefühlen abholt.
00:56:58: Ich scheiße, ich bin anscheinend von Gott verlassen.
00:57:03: Jesus war auch von Gott verlassen.
00:57:05: Demnach bist du nicht von Gott verlassen.
00:57:07: Also so, das ist ein bisschen simpel.
00:57:10: Wie gesagt, mir geht's gar nicht um eine Dogmatik, sondern mir geht's genau um diesen Erfahrungsraum.
00:57:16: Weil der halt oft, dann ist das Schöne, das Ware und das Gute, was man ja mit Gott meistens verbindet, halt unter Umständen sehr weit weg.
00:57:27: Ja.
00:57:28: Aber am Kreuz ist das Schöne, Ware und Gute eben auch ganz weit weg.
00:57:32: Ja,
00:57:32: voll.
00:57:33: Und auch nicht erfahrbar in dem Moment vielleicht.
00:57:36: Ja, null.
00:57:37: Wie gesagt, ich meine, das ist ein Schrei.
00:57:39: Das ist keine theologische Aussage.
00:57:41: Oh, und Gott hat mich jetzt verlassen und das bedeutet das.
00:57:44: Und das, liebe Kinder, schreibt das mal kurz auf.
00:57:46: Sondern es ist ein Schmerzensschrei, den Jesus am Kreuz macht.
00:57:53: Ja, gut, hoch jetzt.
00:57:54: Wir
00:57:55: sind ein bisschen abgedriftet.
00:57:59: Und wir haben auch schon knapp eine Stunde gesprochen.
00:58:01: Wir müssen ja langsam hier jetzt mal auf die Schlusskurve bekommen.
00:58:04: Genau.
00:58:05: Vielleicht können wir am Schluss noch mal, wenigstens, um zur fünften Staffel noch mal zurückzukommen.
00:58:10: Noch mal ganz kurz über die beiden Meltdowns sprechen, die Stranger Things in der letzten Staffel mit sich gebracht haben.
00:58:19: Weil mein Internet spaltet sich zwischen Leuten, die das Ende feiern, so wie ich.
00:58:25: Und anderen, die es, denen manche Fragen nicht genug beantwortet sind.
00:58:29: Oder die sagen, ja, das ist doch alles gar nicht ... War das auch mit einer ... offene Frage ein Stück weit endet, zwar mit einem Angebot, aber es ist tatsächlich als eine Art Glaubensangebot formuliert.
00:58:41: Also nicht so und so ist es jetzt.
00:58:42: Ich will gar nicht sagen, worum es geht, damit ich nicht den Spaß verderbe.
00:58:46: Sondern es wird offen gelassen und man selber kann es interpretieren, wie man möchte.
00:58:50: Genau.
00:58:51: Oder man muss es sogar
00:58:53: interpretieren.
00:58:56: Genau.
00:58:57: Und damit waren einige Menschen nicht sehr zufrieden.
00:59:00: Ich fand es zwar großartig gelöst.
00:59:04: Ich bin Fanboy, aber der andere Meltdown war, dass sich in der vorletzten Staffel einer unserer Hauptprotagonisten als homosexuell geoutet hat.
00:59:15: Nämlich Will, der ja verschwunden ist in der ersten Staffel.
00:59:19: Und ich fand das war auch sehr, sehr zart inszeniert.
00:59:25: Leute haben dann gesagt, Stranger Things wird woke, immer diese politische Sache, die jetzt noch drauf geht.
00:59:32: Aber ich fand das, also A, kündigte sich das seit spätestens in der vierten Staffel an, meines Erachtens.
00:59:39: Das, also für mich war das überhaupt keine Überraschung.
00:59:44: Ich finde, darauf konnte man gut kommen in die ganze Zeit schon.
00:59:48: Und ich finde, sie haben das so schön.
00:59:49: Und es war für die Geschichte eine wahnsinnig wichtige, ein wahnsinnig wichtiger Moment, weil darin Will seine Ängste, seine ganz realen Ängste in Angriff genommen hat durch dieses Outing, damit er später den Monster gegenüberstehen kann und das Monster nicht mehr mit ihm machen kann, was es will.
01:00:12: Ja.
01:00:12: Also es war auch plot-pointmäßig sehr wichtig, glaube ich.
01:00:16: Aber darüber ist eine der am schlechtesten gerateten Folgen der ganzen Serie, wo ich dann auch denke, also das verstehe ich dann manchmal nicht, anstatt dass man feiert, dass da ein junger Mann zu sich selber findet und den Mut hat, das seinen Freunden mitzuteilen.
01:00:38: Also egal, aber wie gesagt, das wollte ich noch kurz wenigstens ansprechen, dass das mit dem Ende, wie es manchmal bei solchen Serien ist, Ballast oder Game of Thrones, war das ja auch so, dass die Menschen dann, wenn so eine lieb gewordene Serie plötzlich endet, dann nicht immer ganz so zufrieden sind, weil sie nicht das genau das kriegen, was sie sich vorgestellt haben.
01:01:00: Das ist ja immer dasselbe mit so Erwartungshaltung.
01:01:02: Also, welche Erwartungshaltung werden erfüllt oder welche werden nicht erfüllt?
01:01:07: Und vielleicht war es für dich absehbar, vielleicht war es für viele weniger absehbar mit Will.
01:01:14: Und für einiges ist es vielleicht in eine komplett andere Richtung gelaufen, die sie dann gar nicht auf dem Schirm hatten oder sowas.
01:01:22: Ich kann mir schon vorstellen, dass das für einige dann irgendwie nicht was kaputt macht, aber irgendwie etwas reinbringt, was sie nicht gebraucht haben vielleicht.
01:01:29: Und ja, genau.
01:01:33: Ist
01:01:34: ein Teil des Lebens, ne?
01:01:35: Ja,
01:01:35: natürlich ist ein Teil des Lebens, aber es ist ja eine Serie und bei einer Serie möchte man ja nicht... Also, natürlich möchte man die schön finden und nachvollziehen können und sich da irgendwie rein denken.
01:01:44: Aber man möchte ja auch im richtigen Leben keine ungeahnten Überraschung haben.
01:01:49: Und keine unkontrollierbaren Momente, die will man ja auch im richtigen Leben nicht haben.
01:01:53: Und deswegen will man sie vielleicht dann in der Lieblingsserie noch viel weniger.
01:01:56: Und deswegen bietet es dann natürlich umso mehr Möglichkeit dann zu sagen, so, hey, das fand ich jetzt aber ganz blöd oder wie auch immer.
01:02:05: Aber na ja.
01:02:06: Ja, ja,
01:02:07: ja.
01:02:07: Ja, gut, ich ... Ich denke immer, gut, das Leben warst du ja immer mit merkwürdigem Überraschungen auf.
01:02:14: Hab
01:02:14: ich ja gerade gesagt.
01:02:15: Genau.
01:02:16: Gibt uns nicht das, was wir wollen.
01:02:18: Und ich finde es dann nur quasi angemessen, wenn so eine Serie, die versucht, Teile des Lebens auszuloten, also nicht nur eine spannende Monstergeschichte zu erzählen, das dann auch so macht.
01:02:29: Also, das dann ernst nimmt, also wirklich Leben ernst nimmt und nicht nur das als eine Folie für die Monsterjagd benutzt.
01:02:38: Und das fand ich war sehr gut, war tief und echt gemacht, auch gerade weil es sich eben, also mindestens ab der vierten Staffel, vielleicht sogar schon ab der dritten, abzeichnete.
01:02:52: Aber anscheinend, wie gesagt, der Meltdown, das Internet spricht dann auch wieder Bände.
01:02:56: So
01:02:56: oder so, falls ihr Stranger Things noch nicht geschaut habt.
01:03:01: Gebt euch das volle Programm.
01:03:02: Falls ihr nur noch nicht die fünfte Staffel geschaut habt, dann seid ihr vielleicht jetzt gerade dabei und taucht ein.
01:03:08: Und lasst uns auch gerne, wenn ihr mögt, wissen, was ihr zu der Serie denkt in den Kommentaren auf refler.ch oder auch bei Spotify.
01:03:17: Da kann man ja auch Kommentare dalassen.
01:03:20: Wir schauen da auch immer mal wieder rein.
01:03:21: Und wir sind gespannt, wie ihr jetzt auch mit dem Staffel-Final, aber auch mit der fünften Staffel von Stranger Things.
01:03:28: Ja.
01:03:29: zu Rande gekommen seid.
01:03:30: Das ist die falsche Formulierung, aber ich krieg's gerade nicht.
01:03:34: Aber genau, wie ihr das fandet und genau, ob ihr auch auf so einer sehr bildlichen und mythischen Ebene unterwegs seid wie Jay oder ob ihr auch so mit bestimmten Dingen eher so ein paar Probleme habt wie ich mit meinen kritischen Anfragen.
01:03:48: Wir sind gespannt, was ihr denkt.
01:03:49: Und genau, schaut euch Stranger Things an.
01:03:52: Jetzt erste bis fünfte Staffel.
01:03:54: Tutti Komplety auf Netflix.
01:03:56: Ja.
01:03:58: Genau.
01:03:58: Bis zum nächsten Mal.
01:03:59: Bis zum nächsten Mal.
01:04:00: Tschüss.